Klinik Prof. Schedel

Klinik Prof. Schedel

Business to Consumer (B2C)

Firmenprofil

Die Klinik Prof. Schedel ist im Bereich der Gesundheitsversorgung tätig und beschäftigt sich mit der medizinischen und physikalischen Rehabilitation von internistisch-onkologischen Krankheitsbildern.

Die Klinik erlegt sich selbst seit der Gründung 1960  hohe Behandlungs- und Qualitätsstandards auf und versucht den eigenen Ansprüchen durch fortwährende Ergebniskontrollen und eine strikte Kunden-/ Patientenorientierung gerecht zu werden. Gleichzeitig müssen ökonomische Ziele erreicht werden, um auch künftig in Qualität investieren und ihre soziale Verantwortung wahrnehmen zu können.

Durch dieses hohe Maß an Professionalität und Ganzheitlichkeit  in der Heilung zählt die Klinik Prof. Schedel heute zu den renommiertesten Rehabilitationskliniken Bayerns.

Als privatwirtschaftlicher Betrieb beschäftigt die Klinik 130 Mitarbeiter bestehend aus Ärzten und Therapeuten nebst weiterem medizinischem und nicht-medizinischen Personal. Somit können jährlich 2.500 Rehabilitanden mit verschiedener onkologischer Indikation durch medizinische postoperative Versorgung sowie durch ein breites Spektrum an Therapieformen behandelt werden. 

Problem- und Zielstellung

Als Arbeits- und Validierungsumfeld wurde für die Projektpartnerschaft die Rehabilitation von Prostata-Patienten gewählt, da dieses Krankheitsbild ein Drittel der Rehabilitanden betrifft.

Bei diesem Krankheitsbild ist ein Therapieerfolg nicht immer zu erreichen und ist mit mehrmonatigem Therapiemaßnahmen verbunden, die zyklisch (etwa ein Mal jährlich) mit Aufenthalten in Rehabilitationskliniken durchzogen sind. Da der direkte Kontakt zwischen Therapeuten und Rehabilitanden zeitlich und räumlich auf die Klinikaufenthalte begrenzt sind, kann ein Prostata-Rehabilitand nur bei einem vergleichbar schmalen Zeitabschnitt auf die persönliche Betreuung und die professionellen Anleitung zur Übungsausführung der Therapeuten zurückgreifen.

Bislang werden die Patienten während ihres mehrwöchigen Klinikaufenthalts (zwischen drei und fünf Wochen) in direkter Betreuung mittels verschiedener Gruppen- und Einzelsitzungen an motorische Übungen zur Stärkung des Beckenbodens herangeführt.

In diesem Kontext ist der Zweck des Einsatzes der SIVA Suite,  mittels einer Hypervideo-Anwendung Leistungsangebots der Klinik Prof. Schedel zu erweitern. Durch die audiovisuelle Aufbereitung ausgewählter Übungen soll der individuelle Patient während und vor allem über den Klinikaufenthalt hinaus bei seinen Übungs­durchführungen vom Wissen der Experten der Klinik Prof. Schedel profitieren. Dazu werden bereits während der Projektpartnerschaft ausgewählte Übungen und weiterführende Informationen als Hypervideos zusammengefügt und stehen als Wissenspool so dem Anwender über das Internet zum Abruf bereit.

Somit kann in diesem Umfeld zudem das Potential der SIVA Suite für die Vermittlung von motorischem Handlungswissen bei paralleler Ausführung validiert werden.  

Demovideo: Digitaler Beckenbodentrainer

ProjektpartnerKlinik Prof. Schedel
MedienEigenproduktion
Funktionen
  • Verzweigende Videoknoten
  • Suchfunktion
  • Nutzungsstatistik
  • Einblendbares Inhaltsverzeichnis
  • Seperat ein- und ausblendbarer Annotationsbereich
  • Bildannotationen
  • RichText-Annotationen

Klassifikation des Anwendungsszenarios

 

Über die Partnerschaft mit der Klinik Prof. Schedel sollein B2C-Szenario  analysiert werden.

Im beschriebenen Anwendungskontext erweitert die Klinik Prof. Schedel mit der SIVA Suite als Dienstleister für Rehabilitanden als Endkunden ihr Service-Repertoire und um eine neue Form der Dienstleistung. Konkret bietet die SIVA Suite dem Betreiberunternehmen, der Klinik Prof. Schedel, folgende Möglichkeiten:

 

  1. Die SIVA Suite bietet einen Kanal zur Verteilung von Übungsinhalten zwischen Klinik („Business“) und Patienten („Consumer“).
  2. Außerdem wird über denselben Kanal neben der Verbreitung von Videos auch ein bidirektionaler Kommunikationskanal geschaffen. Dies beinhaltet auch den formalisierten Austausch von Statistiken und Nutzungsdaten.

onkologische Therapieklinik

Gründung 1960

130 Mitarbeiter

jährlich ca. 2.500 Patienten